Erstens Mariupol. Dort werden zur Zeit gegnerische Verbände konzentriert. Quellen berichten von der 1. Panzerbrigade, einer Brigade der Nationalgarde, mehreren kleinen Bataillonen, Teilen der früher zerschlagenen 51. Brigade. Die Aufgabe der Volkswehr ist es nun die Verbindungsstraße von Nowoazowsk zu sichern und Kräfte zur Eliminierung der Kessel nach zu ziehen. Viel zu tun, so dass der Küstenabschnitt im Moment gesichert ist.
Zweitens, Wolnowacha. Einigen Quellen zu Folge, gibt es dort eine gewisse Anzahl an Einheite der Armee und Freiwilligen-Bataillone. Kein Grund da nicht anzugreifen, so dass die Volkswehr zur Zeit eine Offensive zur Einnahme dieser Gegend vorbereitet. Wenn man dieses Loch nicht stopft würde sich ein wunderbares Aufmarschgebiet zum Abschneiden der Azowschen Gruppe von den Hauptkräften ergeben. Da die Volkswehr dort weder große Ortschaften unter Kontrolle noch befestigte Verteidigungsstellungen und Munitionslager hat würde sie gezwungen sein sich zu ergeben.
Drittens, Donezk. Der Flughafen befindet sich immer noch in ukrainischer Hand. Angriffe auf Yasinovataya dauern an, Bezlers's Einheiten sind immer noch halb umzingelt. Der Gegner muss hier aus gut befestigten Stellungen herausgeschlagen werden, wo er sich schon seit Monaten hält.
Viertens, Debalzewe (Дебальцево) . Für einen Frontalangriff fehlen die Kräfte. Man müsste von den Flanken und mit Artillerieunterstützung aus Richtung Kramatorsk kommen. Momentan befestigt der Gegner die Linie Slawjansk-Dzerzhinsk. Für einen Angriff dort müsste man einen Großteil der Kräfte abziehen, die sich zur Zeit mit der Zerschlagung des Südkessels 2.0 beschäftigen.
Fünftens. Lisichansk-Rubezhnoye-Sjewjerodonezk. Diese von Natur aus gut geschützte Gegend wird durch den Gegner ständig weiter verstärkt. In letzter Zeit berichten die Einwohner vom großen Nachschub an Panzern und Soldaten. Höchstwahrscheinlich wird hier die 98. Brigade zusammen gezogen, deren Einheiten Partisanen neulich bei Tschuhujiw unter Beschuss genommen haben.
Sechstens, Lugansk. Um die Stadt liegen jetzt mehrere Kessel, die erst verdaut werden müssen. Außerdem wurden Rekruten aus der 3. Welle der Mobilmachung gesichtet.
Siebtens. ukrainische Reserven. Nach der dritten Welle der Mobilmachung könnte das Land bis zu 100.000 Soldaten stellen. Die vierte Welle befindet sich in Vorbereitung - da werden sogar Frauen eingezogen. Das durch die Massenmedien ständig gehirngewaschene Publikum dürfte das benötigte Kontingent stellen. Die Menschen haben noch nicht verstanden, dass auf sie in Novorossija nicht nur "peremoga" (ukrainisch für Sieg) wartet. Tausende von gepanzerten Fahrzeugen sind immer noch einkonserviert. Klar dass die Fahrzeuge immer älter werden und es immer schwieriger wird sie zum Laufen zu bringen, doch trotzdem sind sie da. Es werden Linien zur Herstellung von BTR-3 und BTR-4 hochgefahren. T-72 werden modernisiert. Der Westen hilft auch. Vollgepumpt mit Propaganda, werden die neuen Haudegen kämpfen. Auch wenn nicht ganz geschickt, doch zielstrebig. Um Maidan 3.0 zu vermeiden wird Poroschenko in den Kampf um Ilovaisk alles werfen, was das Land hergibt.
Schlussfolgerung: Novorossija muss sich auf einen harten Kampf einstellen. Das Geschehen jetzt kann man mit der historischen Schlacht um Moskau vergleichen. Die Volkswehr muss die Faust, die die Junta zusammen ballt zerschlagen, ohne die eigenen Stellungen aufzugeben.
Gute Nachricht ist, dass die Volkswehr in der Offensive als ein fester Verband mit klaren Befehlsstrukturen agiert. Noch ein paar Monate und die Kräfte der Junta werden zur Neige gehen.
http://voicesevas.ru/news/yugo-vostok/4218-k-situacii-na-vostoke-ukrainy-segodnya-veroyatnoe-buduschee-voyny-na-vostoke-ukrainy.html
