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Ein ukrainischer Soldat erzählt.

Weder Arme, noch Beine … über hundert Getötete, man wird sie als Fahnenflüchtige registrieren.

Soldat der ATO: „Wir kämpfen gegen die Volkswehr und gegen die eigene korrupte Regierung und gegen die Verräter im Verteidigungsministerium“


Bogdan Losizkij aus der 72. Brigade erzählte der ukrainischen „Nedelja“ (Woche) über die große Zahl an toten Soldaten, die als verschollen gemeldet werden, über die Hilfslosigkeit der Maschinenpistolen gegenüber schwerer Artillerie, südliche „Kessel“ und den Verrat der Führungskräfte der Ukrainischen Armee.

Selbst ist er aus Barischevka. In den Südosten zu gehen hat er noch während der ersten Welle der Mobilmachung entschieden. „Hab der Mutter und der Frau gesagt, ich hätte einen Einberufungsbescheid bekommen. War nicht wahr. Bin zum Wehrersatzamt gegangen und hab um einen (Einberufungsbescheid) gebeten. Und bin dann gefahren“ erzählt der Mann. Noch drei Monage zuvor hätte er nicht gedacht, dass er nicht mit einem Sieg nach Hause kommt, sondern aus einem anderen Grund – weil er die verbrecherischen Befehle der Armeeführung verweigert.

Erinnerungen an den Krieg hat Bogdan Lositzkij viele, aber die schrecklichsten sind vom 11 Juli.

Weder Arme noch Beine“

Angefangen hat es noch am 10. Wir – die Jungs aus der 72. Brigade – begleiteten zu der Zeit bereits seit fünf Tagen  eine Verpflegungskolonnen mit Essen, Wasser, Treibstoff, Munition, - erinnert er sich – „gaben Deckung mit Flakgeschützen und Maschinengewehren, begleiteten durch die Armeestellungen Donezker und Lugansker Bezirke. Wir waren fast dabei uns zurück auf den Weg zum Ort unserer Dislokation zu machen als unser Kommandeur, Oberstleutnant Nikolaj Muzschuk,  den Befehl gab die Kolonne zu verlassen und die 79. Brigade zu begleiten. Die Kolonne ist dann ohne uns weiter gezogen. Auf die Frage wie die ohne Deckung fahren soll bekamen wir keine Antwort“.

Abgesehen von dem plötzlichen Kurswechsel gab es noch eine weitere Überraschung. Es wurde uns befohlen die Zeichen, die uns von der Volkswehr unterscheiden sollten (zwei senkrechte Streifen) an den Fahrzeugen unkenntlich zu machen. Wieso? Weiss ich noch nicht. Das ist das gleiche, als würde man 1941 deutsche Uniform anziehen. Man hätte von den eigenen Leuten zerbombt werden können. Aber Befehl ist Befehl: an dem Tag haben wir die Zeichen mit Erde überschmiert und sind der 79. Brigade gefolgt.“

Wir kriegen keinen Befehl zurück zu schiessen. Wir werden beschossen, können den Feind sehen, aber haben nicht das Kommando zurück zu schiessen.

Die Jungs sollten die Munition an einer bestimmten Stelle abholen, dann zum Standort der 79. Fahren und am nächsten Tag zur 72. zurückkehren. Doch es sollte alles anders kommen.

„Unterwegs wurde es dunkel. Wir wollten am Standort der 24. Brigade in der Nähe von Zelenopolje in Lugansker Bezirk übernachten. Als wir dort ankamen, wurde uns befohlen uns mitten im Feld schlafen zu legen. Nach der Verhaltenslogik im Krieg hätten wir im nahe gelegenen Wäldchen halt machen sollen – damit der Feind unsere Fahrzeuge nicht sehen kann und die Munition. Außerdem hätte der Abstand zwischen den Fahrzeugen 20-50m betragen sollen – bemekrt der sich in Kriegsführung auskennender Mann – warum also mitten im Feld?! Stellt nicht so viele Fragen, -wurde uns gesagt. „Das hat der Kommandeur so gesagt, also  muss es so sein“.Wir haben damals schon seit 5 Tagen nur zwei-drei Stunden pro Tag geschlafen. So haben wir uns schlafen gelegt…“

„Ewta um 4 Uhr am Morgen des 11 Juni kam die Munitionskolonne der 24. Brigade an. Die wurde in einem Quadrat um uns herum aufgestellt. Auch mitten im Feld“ – sagt der Soldat. „Um 4 Uhr hat die Kolonne ihre Position eingenommen. Um 4:15 hat es bereits Raketen gehagelt (Mehrfachraketenwerfersystem GRAD bedeutet übersetzt – Hagel)“…




„Später sagte die Jungs, die  Aufklärung hätte über die fendlichen GRAD Systeme in einer gewissen Entfernung von uns berichtet. Doch vom Kommando kam der Befehl diese zu beobachten, nich anzugreifen. Interessant ist, dass als man uns zerbombt hat, keine einziger Offizier in der Nähe war. Der einzige verletzte Offizier war – Arzt“ – sagt Bogdan Lositzkij

Neben dem Standort der 24. Brigade gabe es einen verlassenen Hangar, da haben wir uns ein provisorisches Lazarett eingerichtet. Nun, was heißt Lazarett… Wir haben die Jungs einfach hineingetragen und geschaut –„ Zweihunderter“ oder „Dreihunderter“ – senkt er seinen Blick – „Zweihunderter“ das ist Ladung 200 – Toter. „Dreihunderter“ – Verwundeter. Die Männer sind uns in den Armen gestorben. Abgerissene Arme, Beine. Bei einem baumelt die Hand an einem Stück Haut, der andere hat keine Augen mehr, ein weiterer ist verbrannt …
Den Verletzten wurde medizinische Hilfe geleistet. Die Toten wurden auf LKWs verladen. Vier „Urals“ voll. Die Leichen hatten nichts zum Greifen – weder Beine noch Arme… Manche haben wir am Gürtel gefaßt, sonst einfach nur am Körper.“

Nach den offiziellen Angaben sind an dem Tag bei Zelenopolje 19 ukrainische Soldaten getötet worden.
„4 Urals… von Wegen  19. Nicht weniger als 100. Mindestens hundert „Zweihunderter“ – konstatiert der Augenzeuge.

 Wieso, und vor allem wie werden die offiziellen Zahl niedrig gehalten? Die Verwandten werden es doch früher oder später herauskriegen. „Zur Zeit gibt es oft keinen Kontakt zu den Männern. Und später ist später. Alles wird auf den Krieg abgeschrieben – sagt Bogdan – jemand wird zum Sündenbock, jemand zum Deserteur… Jemand kriegt eine Medallie“. Die Körper der Toten, wie er erzählt, finden es nicht in jedem Fall zurück nach Hause.

„Bei Zelenopolje hatten ich meinen Kumpel dabei, Anatolij Sawtschenko aus der Gegend um Kiew. Soldat der 72. Brigade. 21 Jahre alt… Riesenkerl, um die zwei Meter! Aber in der Seele – ein Teddybär… Ein richtiger Kosak, ein Patriot. Er hat uns sehr geliebt, hat das Leben geliebt, unsere Heimat geliebt. Von dem Bombardement hatte er viele Verletzungen. Halber Kopf wurde zu Brei. Er ist zuerst im Koma gelegen und ist dann gestorben. Man legte ihn in einen Zinksarg – und … die Leiche ist verschwunden. Wieso? Keine Leiche – kein Problem. Jetzt wird es als vermisst geführt. Ich denke man wird aus ihm einen Deserteur machen – dann muss man den Eltern nichts zahlen, und der Fall kann unter den Teppich gekehrt werden“ – erzählt Bogdan von seinem Freund.



Jemand hat uns dort wie auf einem Präsentierteller platziert.

Wir sprechen weiter von Zelenopolje… „Rumgerenne, Panik, - sagt Bogdan. – Wir haben gar nicht verstanden wie wir am Leben geblieben sind und haben uns ständig angefasst: keine Verletzungen? Die Leute rannten rum, halfen anderen und merkten erst dann, dass sie auch selbst verletzt und im Schockzustand sind.“

Als die Soldaten später den kommandeur der 72. Angerufen haben, fragte der nur : „Was, ihr seid noch am Leben?“

„Wir haben ihm gemeldet, dass von unseren 14 Jungs einer tot ist und drei verletzt. Und der fragt uns ob die Fahrzeuge ganz sind? Klar sind die verbrannt… Wir sagten: hol uns hier raus – wir sind nur zu 10. geblieben, und der: wie soll ich euch denn da raus holen, wenn es euch da gar nicht geben darf? Wir waren geschockt. Jetzt wissen wir ja, dass es keine Papiere zur Begleitung dieser Kolonne gab, keinen Befehl von Oben… Das soll nun die Staatsanwaltschaft klären. Jemand muss doch diese Befehle gegeben haben, die Erkennungsstreifen weg zu machen. Jemand hat uns dort, mitten im Feld platziert. Wie auf einem Präsentierteller“.

Die verwirrten Soldaten aus der 72. Haben einen weiteren Kommandeur angerufen – am Kommandostandort in Solnzewo, Donezker Bezirk. Haben ihn gebeten dem Brigadenkommandeur über den Vorfall eine Meldung zu machen. Zu melden, dass sofortige Hilfe nötig ist.“ Doch der sagte nur, dass er das nicht tun wird, weil der Kombrig (Brigadenkommandeur) einen sehr wichtigen Gast hat und nicht gestört werden möchte“.
Herausgekommen sind die Jungs auf eigene Faust – haben die Fallschirmjäger, die sie begleitet haben, gebeten sie mitzunehmen. „An deren Standort sind wir am Abend angekommen. Und um 12:30 Nachts wurde auch deren Standort bombardiert“

Sowohl bei der 24. Als auch bei der 79. Brigade wurde gezielt auf Munition geschossen. Lositzkij ist überzeug, dass der Feind die genauen Koordinaten gekannt haben muss. „Da sind Ratten im Kommandostab – sagt er – genaue Koordinaten kann ein Soldat oder einfacher Offizier nicht durchgeben. Um diese zu wissen, muss er zuerst zur Stelle fahren wohin geschossen werden soll, dann zur Stelle woher geschossen werden soll. Dann durchgeben. Das alles würde mindestens einen halben Tag einnehmen, nicht 15 Minuten, wenn man um 4:00 ankommt und um 4:15 bereits beschossen wird…. Ausserdem, auch wenn bei der 24. Brigade die Munition „offen“ lag, so war sie bei der 79. Brigade am Waldrand versteckt, und trotzdem wurde sie gezielt beschossen. Feindliche Aufklärung und Drohnen konnten die genauen Koordinaten nicht wissen – die Munition war zu gut versteckt.“

Damals um 4 Uhr Früh konnte niemand wissen, dass die 24. Brigade genau dort parkt. Der Feind musste einen genauen Plan mit Koordinaten gehabt haben. Getroffen wurde Meter genau. Die Separatisten müssen es vorher gewusst haben und unsere Kolonnen wurden genau da platziert wohin die Raketenwerfer gezielt haben.“

„Maschinenpistole nicht notwendig"

Kämpfe in den Städten – die, die die ukrainischen Massenmedien so gerne zeigen – unterscheiden sich sehr von Kämpfen im offenen Feld. „Ja, dort wird attackiert, gekämpft.. Und hier werden die Frontlinien verteidigt – erklärt Lositzkij. Wir schlagen zurück und die kommen wieder von der anderen Seite. Das sind doch Söldner, jeder weiß wer und woher. Aber alles ist gekauft“

„Jungs, die die Frontlinien verteidigen, werden eingekesselt und vernichtet – erklärt der Soldat – Einfach von allen Seiten beschossen. Und sagen wir mal unser Oberst Grischenko weiss sehr gut, dass dort diejenigen stehen die weder mit Wasser noch mit Essen noch mit Treibstoff oder Munition versorgt werde,n mit der Begründung, dass das zu gefährlich sei da dort zur Zeit Separatisten stünden. Na klar sind dort Separatisten… Das weiß doch die ganze Ukraine. Wieso diese dann nicht in die Flucht schlagen? Angst? Doch haben sie keine Angst gehabt dort die Soldaten, um die sich keiner mehr kümmert, hin zu schicken. Es interessiert keinen, was die Soldaten essen und trinken. Die essen und trinken nichts..“

Solche Kessel  haben wir zur Zeit mindestens fünf – sieben, sagt Bogdan. „Unsere Leute wurden den Wölfen zum Fraß vorgeworfen. Hilfe gibt es keine. Man sagt nur: „haltet durch“. Aber man hat nicht mals was zum zurückschiessen. Es steht ein Selbstfahrartilleriegeschütz. Reichweite – 17km. Nur 17, während GRAD eine Reichweite von mindestens 20Km hat. Es reicht einfach nicht. Die schiessen aus 40km, 90km Entfernung…“

Manchmal schaffen es die Jungs selbständig auszubrechen. „Wie z.B. die Einheiten des 1. Bataillon. Sind entkommen. Sind zur Kommandostellung gefahren und dem Kommandeur die „Fresse“ poliert. Sagten, die wüssten was das soll und dass es Verrat sei und dass sie daran nicht teil nehmen  würden… Und alle 134 Mann sind dann in Fahzeuge gestiegen und nach Belaja Zerkow gefahren. Man hat denen versprochen, dass sie dort von Bussen abgeholt werden. Dort angekommen wurden sie beschimpft und es wurde ihnen Fahnenflucht vorgeworfen“

90 Tage der Einberufungszeit sind für viele schon vorbei. „Seid so gnädig, führt die Rotation durch – sagt Bogdan – sollen die Jungs zu Hause sehen, dass deren Vorgänger zurück gekehrt sind, als Kriegsveteranen. Dann wird die zweite Welle der Mobilmachung sehen, dass sich der Staat um sie kümmert. Aber sie wurden in eine Falle gelockt und kommen nicht raus. Diejenigen die da rauskommen, werden zu Deserteuren gemacht.

Kann es denn sein, dass  man die Rotation deswegen nichit macht, damit nichts bekannt wird? Damit die Jungs den Medien nicht erzählen können, wie es dort zu geht? Bogdan Lisitzkij glaubt, ja. Er erwähnt nicht umsonst den Kriegsveteranen-Status. Er selbst, zum Beispiel, hat immer noch keine schriftliche Bestätigung darüber, dass er  an  der ATO teil genommen hat, obwohl manche es geschafft haben eine solche zu kriegen. Er weiß auch davon Bescheid, was wir schon mehrmals in unseren Berichten erwähnt haben: „Abschreibung“ von Soldaten. Eine Verletzung während der ATO wäre doch ein klarer Beweis, dass man am Krieg teilgenommen hat . „Ich habe einen Bekannten, der verwundet wurde. Als man sich die Dokumente angesehen hat, stellte sich raus, dass er im Südosten gar nicht gewesen sein soll. Auch weiß ich von Fällen, wo Ärzte gezwungen wurden Verwundeten solche Diagnosen wie „Lungenentzündung“ oder „Grippe“ zu stellen

Es gibt auch viele ander Probleme. Die fehlenden kugelsicheren Westen ist davon eines der geringsten. „Wir kriegen die Befehle zum Erwidern des Feuers nicht. Wir werden beschossen, sehen den Feind, haben aber keinen Befehl auf ihn zu schiessen… Wir sollen einfach nur warten, während wir ausgelöscht werden. Nach den Papieren sind die Jungs eigentlich im Krieg. Aber tatsächlich … Ohne Kommando darf man nicht schiessen. Das Kommando muss zumindest einer der niederen Offiziere geben, der versteht wohin und auf wen schiessen. Wie auf der Krim? Ja, aber mit Opfern. Das ist ein elementares Abknallen unserer Soldaten. Wozu dorthin Soldaten schicken, wenn sie wieder nur Maschinenpistolen und Maschinengewehre kriegen? Diese Waffen sind für Kämpfe in der Stadt. Wenn man von schwerer Artillerie beschossen wird, muss man auch mit schwerer Artillerie zurückschiessen. Machinenpistole brauchst du erst, wenn man zu dir nach Hause kommt…“



Von der so genannten Feuerpause hält Bogdan auch nichts. „Wir hatten sie damals fast erledigt… Die hatten während dieser Feuerpause Zeit sich einzugraben, ihre Blockposten mit Beton zu verstärken. Die stehen 500m von dir weg, und du darfst ihnen nichts tun. Ihnen wurde Zeit gegeben, wieder zu Kräften zu kommen.

„Unsere Regierung muss jetzt zur Besinnung kommen. Nüchtern all die „Kleinigkeiten“ betrachten die letzendlich über den Ausgang des Krieges entscheiden. Ein Auge auf die Grenzen zu werfen, wo alles "gekauft" ist. Das sind politische Kämpfe. Geldwäsche. Obwohl, ich bin überzeugt, dass die da Oben genau wissen, was dort passiert. Die Besten Leute werden geopfert. Es sterben Patrioten. Es stinkt doch … - Bogdan zieht an der schon lange nicht ersten Zigarette. – Zur Zeit läuft die nächste Welle der Mobilmachung. Diese werden platt gemacht, die nächsten weden platt gemacht – still und leise. Und dann, wenn der Feind die Ukraine angreift – ich bin überzeugt die wollen bis nach Kiew – könnte es sein, dass es uns nicht mehr gibt. Vielleicht gibt es dann keinen mehr, um das Vaterland zu verteidigen – die rotten uns aus.

„…Nach Möglichkeit soll der Bericht nicht mit hoffnungsloser Stimmung enden“ – sagen unsere Medienrichtlinien. Das wird er nicht.

„Die Feinde sind die Separatisten, Russland und unsere korrupte Regierung. Zur Zeit kämpfen wir gegen Alle. Das sollen die Ukrainer wissen. Wissen, ihre Schlüsse ziehen und sich auf den Krieg gegen Russland vorbereiten. Nur sich selbst vertrauen“ – sagt der Soldat.

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Dieses Inberview erschien ursprünglich in den Ukrainischen Medien:
http://tyzhden.ua/Society/115574
und wurde dann ins Russische übersetzt:
http://rusvesna.su/news/1406773608

(Von mir: Es scheint auf den beiden Seiten die vorrherschende Meinung zu sein, dass auf der jeweils anderen Seite überwiegend Söldner kämpfen. Das ist sicherlich einerseits auf oft einseitige Berichterstattung zurück zu führen, andererseits weigern sich offensichtlich viele zu glauben, dass es tatsächlich ein echter Bürgerkrieg ist, wo Bürger eines Staates (zumindest früher) auf einander schiessen)
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