September 26th, 2014

Vor dem "Tag des Jungsten Gerichts". Mariupol bereitet sich auf die Landung Pskower Fallschirmjäger.

Die Kiewer Junta versteht nur zu gut, dass der Verlust von Mariupol seinen Sturz bedeuten würde.

Wirtschaftlich gesehen bedeutet Marupol einen eisfreien Hafen am Azowschen Meer, über den der Hauptteil des Weizenexports läuft, sowie der Import Südafrikanischer Kohle erfolgen soll. Andere ukrainische Häfen sind dafür nicht ausgerüstet. Die Häfen auf der Krim sind weg. Ausserdem ist Mariupol ein wichtes Zentrum der Stahl- und Maschinenbauindustrie.

Militärisch gesehen würde der Verlust von Mariupol einen unvermeidlichen Anschluss südlicher Regionen an Novorussland bedeuten.

Vor diesem Hintergrund besuchten sowohl der Präsident als auch der Sprecher der Rada die Stadt im September. Seitens der Junta wird viel unternommen um die Verteidigung der Stadt zu verstärken. Es werden Verteidigungslinien gebaut und die Truppen mit erfahrenen Soldaten und Militärtechnik verstärkt.

Die Soldaten saufen und marodieren.

Die ukrainischen Massenmedien versuchen die Situation um Mariupol in rosigen Farben darzustellen. Doch nach den Berichten der Stadtbewohner gibt es weder Menschenmassen die Schützengräben graben, noch patriotisch gestimmte unter Nationalsymbolik marschierende Jugendliche.
Die Situation in der Stadt ist angespannt. Sobald es dunkel wird, bleiben die Menschen zu Hause. Der Grund dafür ist das Verhalten der "Stadtbeschützer".

- Vor zwei Tagen wurde von zwei ukrainischen Soldaten am Rande der Stadt ein 15. Jähriger Fahrradfahrer angeschossen und schwer verletzt. Zur Zeit befindet sich das Kind auf der Intensivstation. Massenmedien versuchten den Vorfall der Volkswehr in die Schuhe zu schieben, doch die Einheimischen und die Augenzeugen beschuldigen die Soldaten.

- Letzte Woche wurde von der Armee ein Ehepaar direkt auf der Arbeit verhaftet. Es ist weder bekannt, worin sie beschuldigt werden noch wo sie sich zur Zeit befinden. Zum Glück konnten deren zwei kleine Kinder bei Verwandten untergebracht werden.

- In der Siedlung Volodarskoye saufen die Freiwilligen aus den Bataillonen "Azow" und "Poltawa" ununterbrochen. Nach der nächsten Besäufnis in einem der Cafes machten sie sich an die Verkäuferin ran. Einheimische Männer kamen dazwischen. Das führte zu einer Auseinandesetzung während der das Cafe zerstört und die Männer halb tot geprügelt wurden. Man rief den Bürgermeister an, einige Zeit später kam ein Auto und fuhr die Soldaten in eine unbekannte Richtung. Man sagte, dass die einige Tage später in einem anderen Cafe gesichtet wurden.

Solche Vorfälle sind in Mariupol mittlerweile alltäglich. In Erwartung der Stadterstürmung, greifen die Verteidiger immer öfter zum Alkohol. Es kommt sogar zu Auseinandersetzungen mit Schusswechseln innerhalb der eigenen Truppe. Der Alkoholkonsum steigert sich mit der Dauer der Belagerung kontinuerlich. Besoffen schreien die Soldaten herum sie würden die Stadt von der "Pskower Brigade" verteidigen.

http://www.ruspravda.info/Nakanune-sudnogo-dnya.-V-Mariupole-zhdut-pskovskih-desantnikov-sredi-karateley-vseobshchiy-psihoz-i-pyanstvo-7425.html