September 23rd, 2014

Kosaken unterstützen LVR

"12  Tausend Donsker Kosaken wollen sich den Streitkräften Lugansker Volksrepublik anschliessen." - das teilte ein Vertreter der Kosaken beim Treffen mit
dem OSZE in Lugansk mit.

Nach seinen Worten hätten sich bei einer Zusammekunft in der Stadt Stahanov mehr als 12.000 Kosaken bereit erklärt sich der Armee Lugansker Volksrepublik anzuschliessen.

Die Anzahl im Donbass kämpfender aussländischer Kämpfer wuchs zuletzt ständig an. Erst vor kurzem folgten fünf serbische Freiwillige dem Beispiel der Franzosen (vor etwa einem Monat) und trafen an der ukrainisch-russischen Grenze bereit zum Kämpfen an.

Nach früheren Berichten entsteht in Novorussiya gerade eine Französisch-Serbische Brigade. Solche gemischten Brigaden zwischen Serben und Franzosen gab es bereits im ersten und zweiten Weltkrieg. Ausserdem wurden in der novorussischen Armee Freiwillige aus Rumänien vereidigt.

In Donezk kämpfen außerdem Freiwillige aus Spanien, Deutschland, Polen, Israel und Großbritanien.

http://ukraina.ru/news/20140923/1010566118.html

Kämpfer der Volkswehr erzählen warum Donezker Flughafen so schwer einzunehmen ist.

Der Flughafen ist ein Mahnmal Stalinistischer Baukunst. Der sowjetischer Bauweise ist es zu verdanken, dass der Flughafen so schwer einzunehmen ist - so die Rebellen.


"Am Flughafen haben sich nicht die Amateure von den Nazibataillonen sondern richtige Militärs aus den besten Einheiten verschanzt. Von uns erwarten sie nichts gutes, zurecht, und werden deswegen bis zum letzten Mann kämpfen" - so ein Kämpfer.

"An sich ist der Flughafen ein Mahnmal Stalinistischer Baukunst. Alle Kommunikationstunnel unter der Erde sind so konzipiert, dass sie einem Nuklearschlag stand halten können. Alle Systeme sind in doppelter Ausführung vorhanden : Wasserversorgung, Kanalisation, Stromgeneratoren, Lüftung"

"Dort ist so viel Zeug drin, dass diejenigen die sich dort zur Zeit aufhalten keinen Mangel an nichts empfinden. Jeder der von angeblichen dort verhungernden Fallschirmjägern redet lügt. Zu Essen haben die dort mehr als genug. Egal was wir versuchten, wir konnten deren Kommunikationswege nicht unterbrechen. Leider. Das einzige was uns gelungen ist, war einige Ladungen Klärschlamm in deren Wasserversorgungsnetz hineinzupumpen. Wir haben nicht die technischen Möglichkeiten den Flughafen zu erobern. Dort ist alles durchdacht. Bunker, Tunnel. Verluste die wir bei einem normalen Sturm erleiden würden, können wir nicht verantworten. Wir können auch noch so lange mit unseren Mehrfachraketenwerfern und Artillerie daran "kratzen", das bringt alles nichts. Da braucht man andere Sachen als GRAD und D-30..." - so die Volkswehr.

Nach deren Worten werden rund um den Flughafen Scharfschützen und Mörserschützen stationiert. "Der Flughafen ist ein riesiges Problem, das nicht mit einem einfachen Sturm gelöst werden kann. Zum jetzigen Zeitpunkt haben wir keine Mittel dieses Problem schnell und effektiv zu lösen".

Gestern abend tauchten in sozialen Neztwerken Gerüchte auf, dass bei Avdeevka gekämpft wird. Ukrainische Massenmedien berichteten heute, dass die Volkswehr auf diesem Wege versucht zum Flughafen durchzubrechen.

Die Novorussische Armee hat keine Belagerungsmaschinerie, sprich: schwere Geschütze mit Thermobarischen Geschossen und Mienenräumer vom Typ УР-77. Eine "Durch die Wand" Lösung würde eine völlige Zerstörung des Flughafengebäudes bedeuten. Machen könnte man es wohl - in dem Kohleförderungsgebiet gibt es genug Sprengstoff und man könnte auch Wege finden ihn zum Flughafen zu bringen, doch man hofft immer noch den Flughafen als solchen zu erhalten. Noch befindet er sich im reparierbaren Zustand, nach einem möglichen Sturm sicherlich nicht mehr.

Der einzige Weg den die Donezker Regierung derzeit gehen kann ist der der Verhandlungen. Man wird dann sicherlich Kompromisse eingehen müssen, doch einen Versuch wert wäre das allemal.