August 17th, 2014

"Rechter Sektor" stellt Kiew Ultimatum

"Falls unsere Forderungen nicht innerhalb der nächsten 48 Stunden erfüllt werden, sehen wir uns gezwungen unsere Einheiten von der Front abzuziehen, eine allgemeine Mobilmachung der Reservebatailons durchzuführen und uns Richtung Kiew zu bewegen, um "schnelle Reformen" im Innenministerium durchzuführen. DieKolonnen des "Rechten Sektors" werden in voller Montur unterwegs sein" - gaben die Radikalen an.

Die radikale Organisation "Rechter Sektor" gab an einen Marsch nach Kiew zu unternehmen, falls Präsident Peter Poroschenko innerhalb der nächsten zwei Tage nicht eine Säuberung in Reihen der Miliz (Polizei) durchführt. Diese Ankündigung wurde auf der Internetseite der Organisation veröffentlicht.

"In der letzten Zeit aktivisierte sich, neben der offenen Agression der Russischen Föderation, auch die innere Konterrevolution. Ihre Avantgarde stellen die "revanchistische" Kräfte des Innenministeriums bis in die höchsten Posten hinauf. Angeführt werden diese Banditen-Miliz Gruppen vom Separatistensympatisanten und Moskauer Zögling General Ewdokimov. Genau er und seine Schergen tun alles Mögliche, um die Errungenschaften unserer Revolution zu zerstören und den Weg nach Kiew für die separatistischen und terroristischen Gruppen zu ebnen" -  steht in der Ankündigung geschrieben.

In der Oranisation ist man der Meinung, dass der Beweis für die "rege antiukrainische Tätigkeit" von Ewdokimov seine anhaltenden Versuche sind die ukrainische Freiwilligenbewegung zu zerstören, deren Basiskräfte die Avantgarde der Revolution, und nun auch des Befreihungskrieges darstellen" - so der "Rechte Sektor"

Nach den Worten der Organisationsvertreter, "beginnend mit der Vernichtung unseres Bruders Aleksander Muzitschko bis zu den lezten Ereignissen in Strie, Dnepropetrowsk, Kiew und anderen Städten, wird seitens der Polizei (Miliz) methodisch zu Gunsten der Separatisten und Moskauer Okkupanten gespielt. Diese Ratten geben Krim, Donezk und Lugansk auf, gehen zu tausenden zum Feind über und bekämpfen gleichzeitig die ATO Teilnehmer in der ganzen Ukraine, obwohl sie ihr Sold vom ukrainischen Stadt bekommen.

"Deswegen wenden wir uns an den ukrainischen Präsidenten Petr Poroschenko mit der Aufforderung für Ordnung im Innenministerium zu sorgen, indem die ominösen Vertreter der antiukrainischen Kräfte ihre Posten verlieren und ihre verbrecherische Tätigkeit aufgeklärt wird".

"Wir fordern auch die Freilassung aller Verhaftten, schliessen aller Strafverfahren gegen die Kämpfer des ukrainischen freiwilligen Korps "Rechter Sektor" und anderer Freiwilligenverbände sowie Rückgabe der unrechtmäßig konfiszierter Waffen und Fahrzeuge in die Kampfzonen".


"Falls unsere Forderungen nicht innerhalb der nächsten 48 Stunden erfüllt werden, sehen wir uns gezwungen unsere Einheiten von der Front abzuziehen, eine allgemeine Mobilmachung der Reservebatailons durchzuführenund und uns Richtung Kiew zu bewegen, um "schnelle Reformen" im Innenministerium durchzuführen. DieKolonnen des Rechten Sektors werden in voller Montur unterwegs sein" - so die Radikalen.

Der "Rechte Sektor" bat auch die anderen Freiwilligenverbünde sowie die regulären Armeeeinheiten und die Maidan-Aktivisten um Unterstützung.



http://112.ua/politika/pravyy-sektor-grozit-poyti-marshem-na-kiev-esli-poroshenko-ne-provedet-chistku-v-ryadah-mvd-102771.html

Ukraine kratzt die militärischen Reserven zusammen.

Für den Krieg im Donbass kratzt die Ukraine alle Reserven zusammen, die sie finden kann:


Truppen:


Bis Ende August sollen mehr als 100 Soldaten der ukrainischen Friedenstruppe, die zur Zeit Friedenssicherungsaufgaben in Kosovo ausüben, in die Ukraine zurück kehren.

Das gab Oberst Andrej Ordinowitsch an, der Stellvertretende Chef der Abtelung für militärische Kooperation und Friedensmissionen des Kommandostabes der ukrainischen Armee.

- Zur Zeit arbeiten wir auf eine Verringerung unseres Kontingents in Friedensmissionen und Rückkehr unserer Soldaten in die Ukraine zu. Bis zum Ende des Monats sollen 103 Soldaten aus Kosovo zurück kehren - sagte Ordinowitsch.

Nach seinen Worten werden die Soldaten einer Manöverkompanie zurück kehren, die nach einem Urlaub die Kräfte der ukrainischen Armee an der Donbassfront unterstützen sollen.


Weiterhin gab Ordinowitsch an, dass früher bereits 65 Soldaten aus Kosovo zurück gekehrt sind, so dass insgesamt die Anzahl der zurück gekehrten Soldaten auf 168 steigen wird.

Nach den Worten des Oberst, durften diese Kräfte nach einer Absprache mit dem NATO-Hauptquartier abgezogen werden.

http://voicesevas.ru/news/yugo-vostok/3784-ukraina-otzyvaet-svoih-mirotvorcev-iz-kosovo-radi-uchastiya-v-ato.html



Technik:

Die Firma "Ukrainische Hubschrauber" gibt der ukrainischen Armee 16 geleaste Hubschrauber zurück.
Das gab heute (16.08.2014)  der ... Oberst Andrej Ordinowitsch an.


- "Es läuft der Prozess, wissen Sie, einige unserer der Armee und dem Innenministerium gehörende Hubschrauber, die UN zur Verfügung gestellt wurden, werden zur Zeit zurück geholt. Es wurde die Entscheidung getroffen, ich spreche von der Firma "Ukrainische Hubschrauber", dass die dem Verteidigungsministerium gehörende Hubschrauber zurück gegeben werden" - sagter er.

"Bevor über die Notwendigkeit diskutiert wird, die der UN zur Verfügung gestellten Hubschrauber, unter Verletzung der Verträge zurück zu holen, sollte man zuerst die Frage beantworten, wie viele Hubschrauber die ukrainische Armee denn überhaupt hat, und wo sind die Hubschrauber die die ukrainische Armee in den Jahren 2005-2013 zur Verfügung hatte geblieben?" - Das sagte der Experte des Forschungszentrums für Militär und Politik Wiktor Logwinez, als Kommentar auf die Aussage des Abgeordneten Anatolij Grizenko, dass in Kongo und Liberien zur Zeit 10 Transport- und 7 Kampfhubschrauber der ukrainischen Armee im Einsatz seien, die nun schnellstens für den Einsatz in der ATO zurück geholt werden müssten.

- "Sogar wenn man die für die Lagerung stillgelegten Hubschrauber ausser Acht lässt, weil deren technischer Zustand nicht bekannt ist, so hatten unsere Landstreitkräfte im Jahr 2013 72 Hubschrauber im Dienst (plus 8 in den Seestreitkräften, die aber nicht berücksichtigt werden, weil nur gegen Boote einsetzbar). Wo sind diese 72 Hubschrauber? Kann das wirklich sein, dass die für den Bedarf der ATO nicht genug sind?" - fragt sich der Experte.

Nach seinen Worten, standen nach den offiziellen Angaben des Verteidigungsministeriums noch im Jahr 2005 182 Hubschrauber im Dienst der Armee, davon 120 einsatzbereit (Plus die 8 im Dienst der Flotte). Danach begannen diese Maschinen auf rätselhafte Weise zu verschwinden. Bereits im Jahr 2006 waren es noch 104 und im Jahr 2007 nur noch 74.


http://voicesevas.ru/news/yugo-vostok/3768-ukraina-zaberet-svoi-vertolety-u-oon-dlya-prodolzheniya-ato.html