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Geschichten von der Front

Wie die Volkswehr einen Panzer erbeutete.

Bei Sneznoje hat ein Feldkommadeur mit dem Decknamen „Schwarzer“ mit seinen Kämpfern einen Panzer und fast zwei Dutzend Maschinenpistolen erbeutet.

„Diese Panzer haben wir durch das Feld gejagt, wie einen Hasen. Die Maschinenpistolen wollten wir natürlich auch haben. Wir haben die alten „Kalaschis“, deren Waffen glänzen sogar noch. Zuerst wollten sie uns einkreisen. Die waren etwa zu 40. , zwei Schützenpanzer und ein Panzer. Wir waren 18, mit Maschinenpistolen plus zwei „Mucha“s ( Panzerfaust ). Dass sie uns einkreisen konnten wir verhindern.

Wir hatten einen verloren, von einem Maschinengewehr in Stücke gerissen. Die hatten auch einen Toten und haben sich zurückgezogen, ohne ihn mit zu nehmen. Der war ausgestattet wie „Rambo“. Neue Maschinenpistole, Granaten, schusssichere Weste, Helm, Knieschutz, alles mögliche. Ich sage meinen Jungs – also, die Jagd ist eröffnet. Wenn man uns schon keine gescheiten Waffen gibt, dann holen wir uns selbst welche.

Also haben wir uns von zwei Seiten angeschliechen. Die haben sich in zwei Gruppen aufgeteilt, zwei Schützenpanzer und in etwa 100 Meter Entfernung der Panzer. Nur ein schwacher Vorposten, die meisten sind auf den Fahrzeugen sitzen geblieben. Dann schossen wir aus allem was wir hatten. Ein Schützenpanzer wurde getroffen, der andere hat angefangen hin und her zu fahren. Diese „Krieger“ laufen ihm hinterher, um sich zu verstecken, und der fährt Zick-Zack. Wir haben hier ein Gefecht aber uns krümmt es vor Lachen.

Plötzlich hat der Panzer angefangen wunderliche Sachen zu machen. Zu schiessen. Wohin – keine Ahnung. Die Geschosse fliegen sonst wo hin, und der Panzer schiesst weiter. Der war etwa 100 Meter von uns weg, viel zu nah um etwas anzurichten und hat trotzdem weiter geschossen. Wohl in Panik geraten. Dann wurde die Besatzung wohl verrückt. Der Panzer hat die Strasse verlassen und ab ins Feld. Fuhr einen Baum an und ist stehen geblieben. Dann dreht sich der Panzerturm und der Panzer schiesst ins Blaue hinaus. Dann legt der den Rückwärtsgang ein und fährt fast die eigenen Leute über den Haufen. Bleibt stehen und dreht den Turm hin und her. Wir haben uns schon gedacht die Pistolen liegen zu lassen und Popcorn zu holen.

Am Ende ist der Panzer in einem Graben stecken geblieben. Wir dachten ihm sei der Treibstoff ausgegangen. Haben uns schon auf die fette Beute gefreut. Die übrigen „Terminatoren“ haben sich zurück gezogen ohne die getöteten mit zu nehmen. Die Maschinenpistolen sind im Feld und auf der Strasse liegen geblieben.

Der Kampf dauerte etwa 10 vielleicht 15 Minuten. Wir hatten 6 Verwundete, einer davon sehr schwer. Er hat aber überlebt, Gott sei Dank. Also haben wir die Gewehre eingesammelt und dann zum Panzer. Die Besatzung saß  immer noch drin. Still. Und wir dachten die sind mit dem Rest abgehauten. Und plötzlich setzt sich der Panzer wieder in Bewegung. Schafft es aus dem Graben und haut quer übers Feld ab.

Das hat uns schon gewurmt, also wir hinterher. Haben angefangen Granaten vor den Panzer zu werfern, um zu verwirren. So ging es etwa 10 Minuten lang. Die sind letztendlich stehen geblieben. Steigen aus mit erhobenen Händen. Schlabbern irgendwas, zittern. Als wir die gesehen haben, wurde uns alles klar. Kindergarten. Man hätte ihnen nicht nur keinen Panzer sondern nicht einmal ein Mofa anvertrauen dürfen.  Einer weint, die anderen stehen mit gesenkten Häuptern da: „Tötet uns nicht, bitte nicht“. Die haben uns einfach Leid getan. Bieten ihnen Wasser an, und die haben Angst es anzunehmen.

Also, haben wir die beruhigt. Die haben verstanden, dass niemand vorhat die zu töten oder zu foltern. Sind ins Gespräch gekommen. Die sind aus Dnepropetrowsk. Alle noch keine 20. Wie kann man nur solche unerfahrenen Kinder in dieses Gemetzel schicken? Und auch noch mit einem Panzer. Wir haben die dann laufen lassen. Haben denen gesagt, die sollen sich irgendwo verstecken, bis das alles vorbei ist. So wollten sie es dann auch machen.

So einen Krieg haben wir hier. Wir sind die „Terroristen“ und „Banditen“ und die sind die Armee, Volksverteidiger. Nur sind die zu uns gekommen und töten Zivilbevölkerung und wir nehmen ihnen die Waffen ab und schicken zurück nach Hause. Und wer soll hier „Terrorist“ sein? Jagen wir deren Häuser in die Luft oder nehmen Geiseln? Tun wir nicht, und haben es auch nicht vor. Deswegen ist die Gerechtigkeit mit uns. Wir sind stärker und der Kampfgeist ist bei uns höher. Und der Sieg wird auch unser sein.“


http://voicesevas.ru/news/yugo-vostok/3592-kak-opolchency-zahvatili-ukrainskiy-tank.html


Mit Kettensäge gegen Schützenpanzer

Bei der Siedlung Stepanovka an der Russsich-Ukrainischer Grenze wurde ein Schützenpanzer der ukrainischen Nationalgarde blockiert und erbeutet.

„Dem Schützenpanzer ist die Munition ausgegangen, deswegen haben wir entschieden den „heil“ zu fangen. Haben ihn durch die ganze Siedlung mit einer Kettensäge gejagt indem wir Bäume vor den Panzer gefällt haben“ – wird einer der Kämpfer zitiert. Nachdem dem Fahrzeug der Treibstoff ausgegangen ist, wurde die Besatzung gezwungen sind zu ergeben.

http://supermnenie.mirtesen.ru/blog/43651739661/Opolchentsyi-zahvatili-ukrainskiy-BTR-pri-pomoschi-benzopilyi?page=19#42291346916


Südlicher Kessel.




„Aus der Reihe – „Das glaubst du nie“. Haben gestern eine Gruppe Ukren (abfällig für Ukrainer) fest genommen. Ohne Stress. Noch Jungschnäbel. Vier Mann. Nach eigenen Angaben – Spähtrupp. Bei der Durchsuchung fiel uns die „weiche“ Schutzweste deren Häuptlings auf. Ich mache auf, Innen ist irgend ein Schmarrn drin, sieht aus wie Teppich. Schau den erstaunt an und der sagt- „Neue Westen. Neuste Technologie. Hält sogar Kalaschnikow, hat man uns gesagt“. Stille. Meinen Jungs sind die Kinnladen runtergefallen. Ich schaue ihm direkt in die Augen, der klimpert nur mit seinen langen weißen Wimpern. Weiss nicht was ich ihm sagen soll. Frag ihn – „bist du etwa ein Dummkopf?“. Nehme einen Bleistifft und der geht durch seine „Weste“ wie durch Butter durch. Der schaut sich das Loch an, hebt die Augen. In den Augen Angst. Kind.
Wir sind dann ins Wäldchen zum Essen gegangen. Gleich auf alle aufgeteilt. Einer hat einen hysterischen Anfall gekriegt – ist voll in Tränen ausgebrochen. Sitzt da und dem geht langsam das Licht auf.
Haben die  im Feldlager abgeliefert. Werden in ein Paar Tagen nach Hause geschickt. Bleiben „dürfen“ nur Panzerfahrer, Artillerieschützen und Piloten. Diese können nach Hause zu Mama zurück.
Aber... das war Gestern, vor Gorlovka.“

(vom 28. Juli) 

donbassfront

Arsen Awakow über den russischen Humanitär-Konvoi.



„Kein Putin’s „Humanitär-Konvoi“ wird die Grenze zu Charkower-Bezirk je passieren. Diese Provokation des zynischen Agressors auf unserem Territorium ist unzulässig. Das ist offiziell.
Von mir: Der (Putin) soll sich seine 30 Tonnen Salz auf den Schwan* streuen ..."

(Screenshot vom 13.08.2914 14:00 )