July 26th, 2014

Panik und Chaos im südlichen Kessel

Heute, am 26 Juli vor der Nikolaever Bezirksstaatsverwaltung fand erneut eine Versammlung der Soldatenmütter der 79. Luftsturmbrigade statt, die zur Zeit im "Südlichen Kessel" eingeschlossen ist.

An der Versammlung nahmen etwa 50 Frauen teil. Vor ihnen traten der Gouverneur Nikilaj Romantschuk und der stellvertretende Kommandeur der 79. Brigade Oberstleutnant Ivan Savka.

DIe Frauen beschwerten sich, dass trotz Allem, die Situation immer noch kritisch bleibt und keine Hilfe geleistet wurde.

Eine der Frauen stellte Ihren Mann über Lautsprecher vom Mobiltelefon laut, der folgendes von sich gab:

"Hier ist ein totales Chaos, ein Soldat ist desertiert, ein anderer ist verrückt geworden - schiesst in alle Richtungen. Die Hälfte ist schwer durch Explosionsdruckwellen traumatisiert. Man muss endlich eine Entscheidung treffen. Kontaktieren Sie alle. Verteidigungsminister... Es geht um Stunden"

Das beste was Romantschuk anbieten konnte war, dass die Frauen nach Kiev fahren sollen (wohl damit sie Ihn mit Ihren Versammlungen nicht weiter belästigen). Doch die Frauen sahen darin keinen Sinn. Danach telefonierte eine der Frauen mit einer anderen Elterngruppe in Kiev. Die hatten tatsächlich mit dem Verteidigungsminister gesprochen, und der versprach ihnen jeden Tag zu berichten, was für die eingekesselten Nikolaever Fallschirmjäger getan wird.

Offensichtlich sollte dieses Versprechen, Berichte zu erstatten, die momentane Situation entspannen und alle beruhigen. Doch das ist nicht eingetreten. Zum Schluss, als man von Romantschuk forderte sofort Kontakt mit dem Verteidigungsministerium aufzunehmen und der antwortete "er könne das nicht tun", wurde die Entscheidung getroffen erneut die Warwarover Brücke zu blockieren.

Es sieht so aus, als würde den Frauen, Müttern und Schwestern der Teilnehmer der sogenannten ATO (Antiterroroperation) langsam klar werden, dass ihre Verwandten in Kiev allen egal und letztendlich nur Kanonenfutter sind.

Originalartikel:
http://voicesevas.ru/news/yugo-vostok/3220-u-karateley-v-yuzhnom-kotle-polnyy-haos-i-panika.html

Gut gemacht

Ukrainische Soldaten haben ihre Posten verlassen und begaben sich auf das russische Territorium, um nicht gegen das eigene Volk Krieg führen zu müssen. 41 ukrainische Soldaten baten am Grenzkontrollpunkt Izwarino um die Möglichkeit die russischen Grenze zu überqueren und in Russland zu bleiben. Diese Information stammt von "Ria-Novosti" mit einer Quelle in den Grenzsicherungseinheit der russichen Föderation. Die Quelle gab folgendes an:

"41 Soldaten der ukrainischen Armee verließen ihre Einheit und kamen zum Grenzkontrollpunkt Izwarino wo sie bei den Bürgermilizen um Erlaubnis baten die Grenze zu überqueren, damit sie nicht gegen das eigene Volk kämpfen müssen. Vertreter der russischen Grenzsicherungseinheit beobachtete wie man ihnen dafür gedankt hat. Alles endete mit Händedrucken.

http://www.u-f.ru/News/u309/2014/07/26/681752
http://ria.ru/world/20140726/1017660413.html