July 22nd, 2014

Neulich

Übersetzung eines sehr interessanten Artikels : http://yurasumy.livejournal.com/119810.html


"Ich werde den Eindruck nicht los, dass wir uns zur Zeit in der Phase befinden, wo globale Entscheidungen getroffen werden. Von der Richtigkeit dieser Entscheidungen hängt das Schicksal von ... sehr vielen Menschen auf diesem Planeten. Die ganze gestrige Nacht telefonierte Putin mit Oberhäuptern führender Länder dieser Welt. Danach wandte er sich an sein Volk (Video im Originalbeitrag auf russisch in dem Putin die anhaltenden Kämpfe in der Ukraine und indirekt die ukrainische Regierung für den Absturz/Abschuss des Flugzeuges verantwortlich macht).

Komischerweise hat man das in der Blogosphäre als Aufgabe (von Donbass) interpretiert. Bin nicht einverstanden. Meiner Meinung nach läuft gerade der Entscheidungsprozess. Man bespricht sich mit Europa. Womöglich sogar mit USA (obwohl davon noch nichts bekannt ist). Es sieht so aus, als hätte Russland einige Trümpfe in der Hand ( die Russen liefern Beweise, anstatt Märchen über abgeschossenes Flugzeug aufzutischen ). Das gefällt jemandem so gar nicht. Und zwar deswegen:

Vor der Katastrophe (Boeing) beobachtete die ukrainische Führung relativ gelassen wie seine Truppen bei Donbass vernichtet wurden, ohne den Schein zu erwecken schnell was dagegen unternehmen zu wollen. Nach Putins Anruf von Obama ( betreffend der Boeing ) sind sie wie von den Ketten gelassen worden. Dabei ist offenslichtlich, dass sie nicht die Kapazitäten haben die Bürgermilizen zu besiegen. Hauptsächlich wird zivile Bevölkerung in den Städten bombardiert, sowie Dörfer eingenommen in denen es keine Bürgermilizen gibt ( einfach weil nicht genug Leute da sind). Übrigens bleibt Junta in diesen Dörfer auch nicht, eben weil sie auch nicht genug Kräfte hat. Es findet ein Karussel aus Angriffen und Rückzügen statt. Die Frontlinie hat an vielen Stellen aufgehört zu existieren. Wer hat was erobert? Das kann man nicht mehr mit sicherheit sagen. Umso weniger wenn man das anhand der Presse tun müsste. Dabei ist allen klar, dass die Angreifer die eingenommenen Städte und Dörfer werden nicht halten können, da es ihnen ganz einfach an infanterie fehlt. Wozu dann das ganze?

Lasst uns man schauen, was sich hinter den Frontlinien im Rücken der ukrainischen Armee abspielt. Ein paar Wochen zuvor sendete der Kanal "Inter" folgende Information über Kolomoiskij. (Video im Originalartikel auf russsich. Es geht darum, dass Kolomoiskij sehr eng mit Yanukowitsch gearbetet hat, ein Opportunist ist, und jetzt nur so tut als wäre er auf Seite der "neuen" Ukrainie ).

Die Antwort von Kolomoiskij hat nicht lange auf sich warten lassen. Der Kessel im Süden wurde unter anderem auch deswegen möglich, weil Batallion "Azov" (von Kolomoiskij ausgerüstet und zusammengestellt) seine Stellung im Bereich des Engpasses (siehe andere Beiträge)  aufgegeben hat und sich nach Westen davon gemacht hat. Einige Tage später haben Kolomojskijs Medienanstalten angefangen Telefoninterviews mit im Kessel eingeschlosssenen Soldaten der ukrainischen Armee zu senden. Die ganze Ukraine stand unter Schock. Davor wurden die Leute ja von Timtschuk und Seleznev darauf getrimmt, dass alles gut sei, und noch viel besser werde. Danach beschleunigten sich die Ereignisse noch weiter. Einer der aus dem Kessel entkommenen (???) Soldaten behauptete auf dem Maidan, dass die Landesführung (sprich Poroshenko) eigentlich Verräter sind.

Das war gestern. Schon heute haben die unter Kontrolle Poroshenko stehenden Selbstverteidigungskräfte des Maidan erfolglos versucht die Reste von Maidan auseinander zu treiben. Zum Einsatz kamen Fäuste, Schlagstöcke, Schusswaffen. Heute standen die Schläger vom Rechten Sektor bereits vor den Türen des  СНБО ( Amt für nationale Sicherheit und Verteidiung ) dessen Vorsitzender den Befehl zur Räumeng des Maidans gegeben hat. Man verlangte seinen Rücktritt und drohte sonst zu etwas radikaleren Taten überzugehen. Die Walze ist in Gang gesetzt worden, alles was auf Ihrem Weg steht wird gnadenlos platt gemacht. Der noch ein Paar Monate zuvor auf Händen getragene Klitschko, wird gerade mit Hähme überschüttet (zurecht übrigens). "Er ", nach den Worten der Journalisten ... "setze die Zerstörung von Kiew fort indem er die korrumpierten Strukturen seiner Vorgänger übernommen habe und die "geschützten" Zentralgebiete der Stadt weiter bebaue". Wiederum heute beschuldigte der Bürgermeister von Charkow öffentlich Awakow darin, der Auftraggeber für seinen Mordanschlag zu sein. Die politische Kriese in der Ukraine hat an Fahrt gewonnen. Sie aufhalten kann nur noch ein Wunder, oder ein neuer Maidan, welcher die Einheit der Junta endgültig auseinander reissen wird.

Poroshenko vom Aufstand zu retten kann nur der Sieg im Osten ( da die Wirtschaftsdaten nicht zu einem positiven Image führen werden ). Folglich kann ein verlorener Krieg im Osten dem Poroshenko den Kopf kosten. Das Schicksal des geopolitischen Spieles der USA hängt an der Donbassfront. Eine Niederlage würde alle vorherigen "Siege" zunichte machen. Man darf nicht verlieren. Genau aus diesem Grund kamen diese hysterischen Schreie des ukrainischen Präsidenten nach NATO Truppen .. und zwar schon drei Stunden nach dem Absturz der Boeing. Zusätzlich dazu wurde der Befehl zum Angrif gegeben. Unter allen Umständgen und ohne Rücksicht auf Verluste (man hofft, dass NATO Truppen zur Hilfe kommen). Aber die NATO Truppe brauchen einen Grund. Die Boeing war als ein solcher geplant, doch die ausführenden Trottel haben alles vermasselt. Der Grund zum Eingriff sieht immer mehr wie ein Fake aus und ... heute hat Russland angefangen die Trümpfe auf den Tisch zu legen (dass die Junta die Verantwortung trägt). Die Welt steht nun am Scheidungspunkt  (nach einigen Berichten haben formieren sich die NATO Truppen bereits heimlich in Odess, und die russischen Truppen an der Grenze zu Ukraine und wraten nur auf ein Kommando). Ob diese Grenze überschritten wird oder nicht entscheidet sich in den nächsten Tagen.

PS: Juli 1914 - der Mord in Sarajewo (dort zuerst auch alles wie ein Fake ausgesehen, bis jemand entschieden hat, dass das genügt). Ein paar Wochen später, im August, ging der erste Weltkrieg los. Heute haben wir auch den Juli 14. Der "Mord" ist geschehen. Zwei Supermächte kämpfen um das Recht .. zu existieren. Mir gefällt das ganze überhaupt nicht.

PPS : Genau deswegen ruft Putin zur Vernunft auf, solange es noch nicht zu spät ist. Der Preis eines Fehlers wird zu hoch sein.

PPPS: Unter dessen haben die Europäer wohl entschieden nicht mit Amerikanern ein Passspiel zu spielen und
veröffentlichten russische Version der Ereignisse:

http://www.bbc.co.uk/russian/international/2014/07/140716_russia_boeing_mh17_findings.shtml
http://ru.euronews.com/2014/07/21/moscow-claims-ukrainian-jet-flew-close-to-malaysian-airliner/
Deutschland:
http://web.de/magazine/nachrichten/panorama/19146534-mh17-russland-zeigt-fotos-boeing-absturz-raetsel-kampfjet.html#.hero.164.1016
USA:
http://www.infowars.com/whistleblower-u-s-satellite-images-show-ukrainian-troops-shooting-down-mh17/

Vielleicht geht das doch noch gut aus."

Nachrichten von der Donbassfront vom 22.07.2014

Originalartikel : http://colonelcassad.livejournal.com/1687162.html

Zur Situation an der Front.

1.  Severodonezk und Lisitschanks werden langsam aufgegeben. Die Bürgermilizen haben einfach keine Möglichkeiten den aus mehreren Richtungen und unter andauerndem Artillerie- und Panzerfeuer angreifenden Feind zurückzuhalten. Aufgabe von Rubejnoje war ein taktischer Versuch die Front einzugrenzen, trotzdem sind die Kräfte offensichtlich nicht genug um den aus mehreren Richtungen angreifenden Feind zu stoppen, so dass der Rückzug aus Lisitschansk in Richtung Altscheevka bereits heute begonnen hat. Während die Hauptkräfte abgezogen werden, versuchen Rückzugsicherungseinheiten den Feind so lange zurückzuhalten. Da die Widerstandskräfte nicht völlig umzingelt sind, kann der Rückzug ohne nenennswerte Verluste durchgeführt. Die abgezogenen Kräfte werden neue Verteidigungsstellungen einnehmen, die günstiger sind. Wir warten auf die hysterischen Rufe, dass Mozgowoj (Feldkommandeur)  "auch ein verräter sei". Es ist wichtig zu verstehen, dass die Städte nicht vollständig aufgegeben werden, nur die Hauptverteidigungskräfte werden abgezogen. Tatsächlich ist der Rückzug aus Lisitschansk, genau so wie aus Slavjansk, eine Folge sehr schwerere momentaner Lage. Unsere Kräfte, um die aktuelle Frontlinie zu halten und gleichzeitig Angriffe aus mehreren Richtungen abzuwehren, sind einfach nciht genug. Strelkov (Oberkommandeur der Donezker Verteidigungskräfte) kann uns auch niemanden zur Verstärkung schicken, da er gestern selbst Mühe hatte, Donezk zu verteidigen. Bezler (Feldkommandeur) führte seinerseits schwere Strassenkämpfe in Dzerzsinsk und bei Gorlovka. Anhaltende Kämpfe bei Lugansk, verhinderten auch eine Verstärkung aus LVR (Lugansker Volksrepublik). Deswegen traten die Einheiten von Mozgowoj den Rückzug an. Ein vollständiger Rückzug aus Lisitschansk unter aktuellen Bedingungen wird 2-3 Tage dauern.

2. Zu zahlreichen Fragen zum südlichen Kessel. Die Feindformationen sind immer noch eingekesselt - schwere Verluste der motorisierten Technik, niedrige Moral und Treibstoffmangel hindern die eingeschlossenen Truppen aus dem Kessel auszubrechen. Deswegen gehen sie in Verteidigung über und warten auf Erfolge der Junta an anderen Stellen, oder einen erfolgreichen Angriff auf Marinovka. Die Bürgemilizen haben zur Zeit physisch keine Kapazitäten die eingekesselten Einheiten zu vernichten. Fast die ganze motorisierte Technik sowie Mehrfachraketenwerfer wird zur Verteidigung von Donezk und Lugansk gebraucht. Infanteriestärke ist auch ungenügend. Tatsächlich wurde der Feind von unterlegenen Kräften eingekesselt, was auf schwere taktische Fehler der Junta zurückzuführen ist. Es ist zu wenig Technik da, deswegen wird der Kessel nur durch konzentrierte Verteidigung von Schlüsselpositionen sowie durch Artilleriebeschuss zusammengehalten. Das wird die eingeschlossenen Kräfte jedoch nicht zur Kapitulation zwingen, sondern fügen ihnen zwar erhebliche jedoch noch nicht kritische Verluste. Die Zukunft des Kessels wird anhand der Kämpfe bei Donezk und Lugansk entschieden.

3. Mit der Verbindungsstrasse Donezk-Lugansk ist es leider nicht so einfach. Durchsickern der Feindeskräfte zu Dobrowozewo hat nicht zur Einnahme dieser strategisch wichtigen Stadt geführt, deswegen kann der Widerstand immer noch entlang der Innenwege operieren. Da wo die Truppen der Junta zur Verbindungsstrasse vordringen finden schwere Kämpfe statt, da man es sich nicht leisten kann die Strasse zu verlieren. Massiver Einsatz von Artillerie und Mehrfachraketenwerfern westlich von Lugansk bedeutet, dass es dem Lugansker Kommandostab auch bewusst ist, und die Verbindungsstrasse nicht ohne Kampf aufgegeben wird. Begradigung der Frontlinie zu gunsten der Aufgabe von Lisitschansk soll zusätzliche Kräfte zur Verteidigung der Verbindungsstrasse frei machen.

4. Lugansk selbst und die Strassen über Krasnodon und Izwarino sind fest in der Hand der Bürgermilizen. Lugansker Flughafen ist immer noch blockiert, was die Junta dazu zwingt ständig neue Attacken vom Nordwesten und Südosten zu starten, in der Hoffnung einen Versorgungskorridor zum Flughafen zu schlagen. Dort finden ständig schwere Positionskämpfe statt, Die Kräfte der Junta reichen offensichtlich nicht aus um diese Aufgabe zu erledigen. Im großen und ganzen ist die Situation in Lugansk zwar schwer, jedoch auszuhalten.

5. Bei Donezk ist die Situation schwerer. Aufgabe von Dzerzsinsk nach schweren Strassenkämpfen bedeutet, dass die Junta nun vor den Hauptverteidigungslinien bei Gorlovka steht. Da wo in 1-2 Tagen wohl der Versuch gestartet wird, die Stadt einzunehmen, obwohl ein Frontalangriff auf Gorlovka für die Junta wohl eher problematisch werden sollte. Deswegen werden Luftschläge und Artilleriefeuer erwartet. In Donezk selbst wurde die Kräfte des Widerstandes teilweise in Wohn- und Industriegebiete hinein gedrückt. Wobei eine Reihe von Blockposten zerstört wurden. Nichtdestotrotz, es ist der Armee nicht gelungen den Flughafen vollständig zu deblokieren, und die Verluste des Feindes dort bleiben hoch. Der Angriff vom 21. hat Strelkov dazu gezwungen praktisch alle Reserven zur Verteidigung einzusetzen. An einigen Stellen konnte der Feind unter Einsatz von Panzern, Panzerschützenwagen sowie Mehrfachraketenwerfern mit Verlusten zurückgeschlagen werden. Jedoch ist der beidseitiger "Austausch" (beide Seiten tragen schwere Truppenverluste) klar nicht zu gunsten des Widerstandes, der allgemein viel weniger Leute und Technik hat. Deswegen werden
die Milizen weiterhin die Verteidigungslinien in Vororten halten und sich allmählich unter Luft- und Artillerieschlägen in Wohnviertel zurückziehen. Das wird den Feind dazu zwingen, entweder die Stadt zu bombardieren, oder Strassenkämpfe führen zu müssen.

Insgesamt ist die Situation in DVR heute sehr schwer, aber noch nicht hoffnungslos. Die folgende Woche wird viel entscheiden. in LVR ist die Situation besser, aber sollte DVR fallen, wird sie sich innerhalb von 1-2 Wochen verschlechtern.

"PS: Wir haben eine unbestätigte Information aus Schweden, dass der Rote Kreuz unoffiziel das Geschehen in Donbass als Krieg anerkannt hat. Folglich fallen beide Seiten unter Internationale Konventionen zur Kriegsführung. Das heißt es gibt keine Terorristen und keine Konterterroristen mehr. Es gibt kämpfende Seiten und Kriegsgefangene. Man sagt diese Info wurde sowohl an Kiev als auch nach Moskau übermittel. Bin gespannt ob das wahr ist."

Von Strelkov (Oberkommandeur der Streitkräfte Donezker Volksrepublik)

22 juli 2014. 19:05

"Кurz:

Bereits den ganzen Tag dauern Kämpfe in der Nähe der russischen Grenze zwischen dem Grenzübergang in Marinovka bis Dibrovka an. Zum jetzigen Zeitpunkt kämpfen unsere Einheiten bei Krasnaja Zarja, Kozsevnja und beim Grenzübergang. Unsere Angriffe bei Dibrovka konnte er Feind zurückschlagen. Auf unserer Seite gibt es Menschenverluste. Einer unserer Schützenpanzer wurde zerstört. Unser Forwärtskommen wird stark durch Mienenfelder und starkes Artilleriefeuer des Gegners aus Richtung benachbarter Kampfzonen behindert. "

22 Juli 2014. 20:30.

"Bestätige Einnahme von Kojevnja und Tschernaja zarja durch unsere Einheiten. Am Angriff nahmen Teil: motorisierte Gruppe des 5. Kramatorsker  Подтверждаю занятие Кожевни и Червоной Зари нашими подразделениями. В атаке принимали участие бронегруппа, 5-й Краматорско-Константиновский Aufklärungsbatallions, zwei Kampanien des "Oplot", einzelne Einheiten des 3. Semenowsker Infanterie und des 4. Slavjansker Batallions. Zudem noch  Artillerieeinheiten der Slawjansker Brigade.
Bei Dibrovka (die wir letztendlich nicht einnehmen konnten) dauern zur Zeit Stellungs- und Artilleriekämpfe an. Verteidigungseinheiten des Feindes bei Marinovka leisten passiven Widerstand, sind jedoch von drei Seiten umzingeln und können sich nur Richtung Russland zurückziehen.

Wichtiges zum Donezker Flughafen:

Bis zu unserer Ankunft in Donezk (aus Slavjansk) war der Flughafen nur symbolisch blockiert. So konnte die ukrainische Armee nur wenige Tage vor unserer Ankuft einen Austausch der Truppeneinheiten durchführen. Ernste Angriffe auf den Flughafen uns seine Blockade begann erst wenige Tage vor dem Einrücken der Bürgerwehr in die Stadt. Der Gegner konnte die Blockade nun aufheben. Wir haben keine Möglichkeiten und auch keine Lust auf einen offenen Panzerkampf gegen die ukrainischen Einheiten. Wir erwarten sie in der Stadt, dort wo die Panzer am angreifbarsten sind. Und eine schlagfertige Infanterie hatten und haben sie nicht."

23 Juli 2014. 01:29


"Karlovka haben wir noch letzte Nacht aufgegeben. Genaus so wie Naitolovo und Perwomajskoje. Die Gefahr eingekesselt und vernichtet zu werden war für unsere Einheiten zu groß.  Zuerst trat der "Wostok" Zug den Rückzug an, danach unsere Kompanie des Batallions "Kalmius". Auf Befehl, ohne Verluste in Technik und geringen Menschenverlusten. Der Junta mehrere gute Truppenzüge zum "Frass" vorwerfen wäre in unserer Situation verbrecherisch. Ja, der Gegner konnte als Folge den Flughafen deblockieren und steht nun unmittelbar vor der nordwestlichen Stadtgrenze (Donezk), doch wäre das spätestens einen Tag später sowieso passiert. Und diesen Tag hätten wir teuer mit Leben hunderter unserer Soldaten bezahlen müssen. In die Stadt wird der Gegener sich sowieso nicht trauen. So blöd sind sie nicht. Donezk ist nicht Dzerzsinks mit einer Verteidigungseinheit von 80 Leuten. Sie werden versuchen uns abzuschneiden und zum Rückzug zu zwingen - wie in Slavjansk. Und wenn sie sich doch direkt in die Stadt wagen sollten - herzlich willkommen.

Es gibt Berichte, dass die Nationalguarde im Dorf Blagodatnoje im Bezirk Ambrosievka auf Anhöhen neben der Strasse nach Novopetrovka Verteidigungslinien errichtet.
Was zum Teufel für Nationalgarde? Blagodatnoje ist in unseren Händen."

Originalartikel:
http://summer56.livejournal.com/186635.html
http://summer56.livejournal.com/187044.html
http://summer56.livejournal.com/187356.html