July 21st, 2014

Kurze Nachricht von Strelkov

21 Juli 2014. 09:20

Der Feind rückte mit 15 Panzern in Debaltzewo vor. Der Kampf gegen die Nationalgarde findet unmittelbar in Dzerzsinsk statt. Das Vorrücken der ukrainischen Einheiten findet an allen Fronten statt. Auch bei Lugansk. Langsam wird es Zeit wo sich Russland endgültig entscheiden muss, entweder die Donbassrussen richtig zu unterstützen, oder schlussendlich aufzugeben. Für alles andere ist keine Zeit mehr. Drei tatenlose Monate haben es dem Feind erlaubt eine schlagfertige Armee aufzubauen. Zumindest so weit schlagfertig, dass sie mittels Panzer und Artillerie unterbesetzte und schlecht bewaffenete Einheiten der Bürgermilizen zu vernichten im Stande ist.

Kampfberichte zum 21.07.2014 von Strelkov

Achtung,
es sieht so aus, als würde die ukrainische Armee an der gesamten Front in Angriff übergehen.
Die Situation ändert sich sehr schnell. Hier die Updates
:

21 Juli 2014. 11:09

Der Feind überfiel Awdeevka und bewegte sich von dort aus zum Bahnhof. Gleichzeitig wurden unsere Stellungen bei Peski, Karlovka und Hetailovo angegriffen. Panzer, motorisierte Truppen auf Schützenpanzern unter massiver Unterstützung von Artillerie. Der Kampf läuft.



Nachtrag. 12:08

Der Feind hat versucht unter Deckung der Attacke die Toten vom Flughafen abzuholen. Den Hauptangriff konnten wir unter großen eigenen Verlusten abwehren. Wir werden hauptsächlich mit Panzern, je 3-4 Einheiten, sowie kleinen begleitenden Infanterieeinheiten plus Artilleriefeuer angegriffen.

Nachtrag 2. 13:38.

Bei Karlovka gehen die schweren Kämpfe erneut los. Bei Metallist gab Zusammenstöße. Es gab tote bei uns wie beim Feind. DIe Armee versucht Ilowaisk vom Süden aus Richtung Starobeschewo zu attakieren.

Nachtrag 3. 14:40

In Dzerzsinsk geht der Kampf weiter. Stadtzentrum wurde aus GRAD und SMERSH beschossen und ist völlig zerstört. Überall Feuer (bestimmt schreibt Timtschuk bereits darüber wie die Stadt von Terroristen beschossen wird). DIe Milizen ziehen sich nach und nach zurück in Richtung Gorlowka - die Kräfte sind doch zu ungleich. In Dzerzsinks rücken immer neue Kolonnen von Panzern und gepanzerter Fahrzeuge des Feindes nach. Infanterie haben sie kaum, das spielt aber auch keine Rolle wenn jedem unseren Soldaten ein Panzer der Junta gegenüber steht.

Bei Naitolovo am Bahnhof wurde während der Kämpfe ein Panzer zerstört und einer getroffen, aber das ist ein Tropfen auf den heißen Stein. Die haben heute noch 30 Einheiten nachgezogen. Man drückt uns in die Stadt hinein. Die Geschichte mit Slavjansk wiederholt sich im Masstab 10:1. Man drückt uns mit Panzern in die Stadtvierteil rein und zingeld uns von allen Seiten um.

21 Juli 2014. 16:24

Kämpfe bei Karlovka und Naitojlovo gehen weiter. Dem Angriff des Feindes geht die Puste aus. Durch einen Konterangriff unserer Panzer konnte der Feind bei Peski zurückgedrängt werden. Unsere Nonas (2S9 Nona-S) führten einen Angriff auf die Feindeststellungen am Flughafen durch. Aus einem Granatwerfer wurde am Flughafen ein Lastwagen mit Munition zerstört.

Unsere Artillerie beschoss die Feindesstellungen südlicher Marinovka bei Sneznij. Zwei eingegrabene Panzer wurden zerstörrt, doch leider kamen wir nicht weiter, da der Feind ständig neue Kräfte nach zieht.

Debaltsevo ist immer noch in unseren Händen - Berichte über die Einnahme der Stadt durch ukrainische Armee haben sich als falsch erwiesen. Doch die Verbindungsstrasse nach Norden ist nun durch eine große Panzergruppe des Feindes blockiert.

In Dzerzsinsk konnten die einheimischen Milizen mit Unterstützung der Panzereinheiten von Bezler (Feldkommandeur) fast vollständig eine Einheit der Nazionalgarde, die das Gebäude der Stadtverwaltung besetzt hat, eliminieren. Die Reste der Einheit wurden im brennenden Gebäude blockiert und sind mit verbrannt.  Eine weitere zur Rettung geschickte Einheit, hat es nicht gewagt die Stadt zu betreten und ist wieder nach Konstantinovka abgezogen.
Die Stadt steht weiterhin unter schwerem Beschuss aller der Junta zur Verfügung stehenden schweren Artillerie. Besoners stark ist das Stadtzentrum betroffen. Verluste der Milizen sind 15 Tote und Verwundete. Verluste der Junta sind weitaus größer.

Insgesamt bleibt unsere Lage weiterhin schwer. Kämpfe und sie begleitende Zerstörung weiten sich immer weiter aus.