July 20th, 2014

Situation an der Front am 20.07

Originalartikel:
http://colonelcassad.livejournal.com/1683433.html

Frontberichte vom Abend des 20. Juli

Strelkov berichtet:

Schwere Kämpfe bei Lisitschansk und Popasnaja. Mozgowoj (Feldkommandeur) hält noch durch. Bei Sev. Donze wurden zwei Pontonbrücken versenkt, über den Fluss kam der Feind nicht. Bei Popasnoje desertierten die Kasaken vom Kositsin. War zu erwarten. Wir haben die Kräfte mit einheimischen aufgestockt sowie Panzerabwehrmittel bereitgestellt. Die Stadt werden wir halten können.

Bei Marinovka gehen die Kämpfe weiter. Stellungen des Feindes zwischen dem Dorf und der russischen Grenze wurden unter schweres Feuer genommen, doch halten sie immer noch einen etwa 2 km breiten Streifen. Nachts wurde eine Kolonnen des Feindes bei Grigorievka beschossen. Als Antwort beschossen die ukrainischen Kräfte Dmitrievka und Marinovka aus Mehrfachraketenwerfern GRAD.

Nördlich des Donezker Flughafens finden "Bewegungen" ukrainishcer Panzereinheiten statt (etwa 30 Stück). Die Versuchen uns wohl, vergebens, aus der Reserve zu locken. Der Flughafen ist immer noch blockiert. Also, wir kämpfen. Die Situation ist schwierig, aber auf einen Sieg wird die Junta noch lange warten müssen.



Zu den Kämpfen bei Rubejnoje:

Ukrainische Massenmedien berichteten heute, dass die Armee Rubejnoje eingenommen habe: "Die erste Kolonne kam aus Richtung Staraja Krasnjanka, die zweite aus Warwarovka. Ohne auf Wiederstand zu stoßen verliessen beide Rubejnoje in Richtung Woewodovka. Dort wird zur Zeit ein Blockposten errichtet. Das Hauptziel ist Severodonezk. Zusammen mit Rubejnoje und Lisitschansk bilden diese drei Orte ein Dreieck mit über 300000 Einwohnern. Bei Severodonezk und Rubejnoje wird schwerk gekämpft. Gestern konnte die Armee die severodonezker Separatisten, unter Kommando von Aleksej Mozgowoj, komplett vernichtet werden"
   In der Tat ist die Situation ist viel schlechter für die ukrainische Armee: ihre Einheiten sind jetzt bei Woewodovka eingekesselt und werden von unseren Einheiten niedergemetzelt.

Augenzeugen berichten:

"Niemand hat Rubejnoje verteidigt. Ukrainer haben das Dorf in Ruhe gelassen. Die Einheiten sind durchgefahren und dann wieder raus. Wahrscheinlich kennen sie sich nicht in der Stadt aus. Aus Richtung Kudrjaschovka wurde Severodonezk beschossen, und aus Richtung Warwarovka Rebejnoje. Ein Teil der motorisierten Einheiten gräbt sich bei Woewodovka ein. Die Einheimischen wollten wissen, warum ausgerechnet hier, 50m von Wohnhäusern, wurden jedoch mit Schüssen in die Luft vertrieben. Bei Krasnjansk steigen über den Stellungen der ukrainischen Armee Rauchschwaden auf. Mal Weiss mal Schwarz. Die Einheiten die sich bei Woewodovka eingraben werden gerade von unseren Kräfte beschossen. Es steigt schwarzer Rauch auf. Batallion "Prisrak" von Mozgowoj versucht die Panzerkolonne des Feindes in Richtung Rubejnoje auseinander zu trennen. Diejenigen die durchkommen, werden bei Woewodovka eingekesselt sein.
Ein Panzerkolonne des Feindes rückte über Muratov auf Borovskoje vor. Eine andere aus Bobrovo über Muratovo. Das Ziel ist wohl Severodonezk doch es kann sein dass sich die Einheiten vor Borovskoje eingraben. Die Einheimischen sitzen in den Kellern.
Bericht vom Soldaten Prohorow: " Kämpfe bei Popasnaja gehen weiter. Zur Zeit werden Lisitschansk und Severodonezk aus Panzern beschossen. Info über die Einnahme von Rubejnoje ist ein Fake. Bei Lugansk wurde ein Flieger (SU) abgeschossen, der unsere Stellungen und Wohheuser bombardiert hatte"
.


Kämpfe in DVR:

In der Nacht vom Samstag auf Sonntag wurde von der ukrainischen Armee der Versuch unternommen Lugansk von der aussenwelt abzuschneiden. Indem die Stromzufuhr vom Kraftwerk in Stschatinsk unterbrochen wurde, ist die Stadt ohen Strom, Wasser und Mobilfunk gelassen worden. Die Versorgung konnte erst zum Nachmittag wieder hergestellt werden.

Am Morgen, vermutlich aus Richtung Kamennobrods, sowohl von den eigenen Positionen in Metallist und Stchastje wurde durch die Agressortruppen ein Beschuss mit Granatwerfern und Haubitzen vorgenommen. Geschossen wurde auf das Stadtzentrum. Mehrere Wohn- und Bürohäuser wurden beschädigt. Schwere Kämpfe gehen in der Vorstadt bei Georgiewka weiter. Auch setzt die ukrainische Armee den Artilleriebschuss von Severodonezk, Lisitschanks, Rubejnoje weiter im Bestreben die Donezker Republik aus nördlicher Richtung zu blockieren.
In der praktisch ausgelöschten Stadt Popasnoje finden weiterhin schwere Kämpfe stadt. Die Einheiten der Lugansker Volksrepublik setzen den Wiederstand fort und können die Angriffe der Armee, unter starken Verlusten und Munitionsmangel, bis jetzt zurückschlagen.
Am Tag wurde die Brücke über Severskij Donez und der naheligender Blockposten erneut durch die ukrainische Artillerie beschossen. In Sverdlovsk in Bezierken Chmelnizkij und Zelenopolje konnten Truppenbewegungen des Feindes beobachtet werden. Kleine Schusswechseln gab es bei Tscherwonopartisansk. Bei Suhodolsk gab es einen Flugzeugangriff auf Felder. Eine Erntemaschine wurde getroffen wobei ein Mensch zu
Schaden kam.


Premierminister der DVR Aleksandr Borodaj gab auf der Pressekonferenz zum Boeing-Absturz, dass die Bürgermilizen nun Flugabwehrsysteme "Strela-10M" ( Стрела-10М ) zur Verfügung haben. Diese Aussage wurde von Borodaj nach eigenen Angaben zum dem Zweck gemacht, damit niemand später sagen kann, die Milizen würden Informationen über verfügbare Flugabwehrsysteme geheim halten. Borodaj gab an, dass die Reichweite der Systeme 5000m beträgt.
"Sogar wenn wir diese Systeme bereits tage zuvor gehabt hätten, hätten wir dieses Flugzeug damit nicht abschiessen können, da es zu hoch flog" - sagte der Premierminister. "Die Systeme sind Kampfbeute und wurden von unseren Spezialisten repariert und kampffähig gemacht".


Und nun für die, die behaupteten Bolotov hätte Lugansk fluchtartig verlassen:

"Die Stadt befindet sich komplett in der Hand der Milizen. Diese säubern die Stadt zur Zeit von Sabotagetrupps. Zu diesem Zweck ist die Benutzung jeglicher motorisier Technik in der Stadt ab Montag verboten, ausgenommen öffentlicher Verkehr und Dienstfarzeuge der Stadt". Das gab bei einer Pressekonferenz der Oberhaupt der Volksrepublik Lugansk Valerij Bolotov. "Lugans ist vollständig unter unserer Kontrolle" - betonnte er noch mal. Nach seinen Angaben befinden sich die Truppen der Nationalgarde bei Tarasovka und beschiessen die Stadt aus Mehrfachraketenwerfern GRAD. Kämpfe gehen auch am Flughafen und bei Metallist weiter. "Die Situation ist angespannt aber stabil". Er erklärte auch, dass die Milizen weiterhin damit beschäftigt sind Sabotagetrupps, die Zivilbevölkerung terrorisieren, zu finden und zu eliminieren.

Die Junta hat, wie erwartet, ihre Hauptkräft darauf konzentriert Lisitschansk abzuschneiden und die Gruppe von Mozgowoj einzukesseln. Ungeachtet großer Verluste konnte Mozgowoj die Stellungen bisjetzt halten, so dass die Junta ihre Übermacht an Truppenstärke und Panzereinheiten nicht umsetzen konnte.