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Russland - nächster Konvoi noch diese Woche

Russland hat Kiew offiziell darüber Informiert, einen neuen Hilfskonvoi in den Osten der Ukraine schicken zu wollen. Das teilte heute russischer Aussenminister Sergej Lawrow mit. Nach seien Worten ist Russland daran interessiert weitere Hilfe in die bedürftigen Regionen der Ostukraine zu schicken und wird weitere Schritte in diese Richtung unternehmen. Der Minister rief das International Rote Kreuz und andere Organisationen dazu auf sich an der Organisation solcher Transporte zu beteiligen. Er gab weierhin an, dass die russsiche Seite davon ausgeht bereits diese Woche einen weiteren Hilfskonvoi über die selbe Route in die Ukraine schicken zu können. Er unterstrich, dass man im Russischen Aussenministerium die während des ersten Transports entstandenen Missverständnisse zur Kentniss genommen hat, und diese bei den weiteren Lieferungen zu vermeiden wissen wird.

Ausserdem wird die Volkswehr auch weiterhin als Garant für sicheren Transport über das Ukrainische Territorium fungieren, so Lawrow. Er unterstrich, dass mögliche Verzögerungen von der Ukrainischen Seite die internationalen Rechtsnormen verletzen würden.

"Die Ladung die nach Lugansk gebracht wurde, war ausschliesslich humanitären Natur. Alle Lastwagen haben das ukrainische Territorium verlassen". Der Minister äußerte die Hoffnung, dass die Verteilung der Humanitärhilfe nach Plan laufen und allen Bedürftigen geholfen wird. Nach seinen Worten wäre das praktisch die gesamte Zivilbevölkerung des Lugansker Bezirks.

Dabei betonte Lawrow, dass das Misstrauen der EU und der USA im Zusammenhang mit den Hilfslieferungen, seiner Meinung nach, sich bald legt.

Er betonte, dass in der UN Charta geschrieben steht, dass - " die Suverenität und die Integrität der Grenzen eines Staates, der das Recht seiner Bürger auf Selbstbestimmung wahrt und ihnen dieses Recht nicht mit Gewalt zu verweigern versucht, respektiert werden müssen.". "Das ist unser Ausgangspunkt", so Lawrow laut RIA Novosti.

www.rg.ru/2014/08/25/konvoy-anons.html

Wenige Tage zuvor bekärftigte das Rote Kreuz seine Bereitschaft bei den Hilfslieferungen mit russischen Behörden zu kooperieren. Auch auf der Internetseite des russischen Außenministeriums heiß es: "Das Internationale Rote Kreuz hat sich als ein verantwortungsvoller Partner erwiesen. In der heutigen Situation bestätigt das IRK seie Bereitschaft seine Tätigkeit im Kreis Lugansk auzuweiten. Die Rede ist vor allem von der Teilnahme des IRK an der Verteilung der Hilfe in der Zivilbevölkerung entsprechend den internationalen Regeln".

Man bekräftigte, dass dieser Standpunkt positiv gesehen und geschätzt wird. Man betonte seine Bereitschaft mit dem Roten Kreuz zusammenzuarbeiten und erinnerte, dass während aller Phasen der Hilfelieferung die russischen Behörden mit dem Roten Krezuz eng zusammen arbeiteten und seine Ratschläge befolgten.

Die LKW-Fahrer, die die Hilfe nach Lugansk brachten, äußerten sich jedoch weniger diplomatisch.

"Zehn Tage haben wir auf das Rote Kreuz gewartet, das seine Mission letztendlich nicht erfüllt hat. Dann sind wir selber gefahren. Weiter warten konnte man nicht mehr. Ich weiss ja nicht, was über uns im Internet geschrieben wird, aber ich bin mir sicher, dass wir richtig gehandelt haben." - sagt Fahrer Andrej.

"Das war schrecklich mit anzusehen. In der Nacht habe ich mitgeholfen die Laster zu entladen, da kam zu mir ein kleines Mädchen, etwa 9 Jahre alt" - erzählt Sergej Alekseewitsch, Fahrer aus dem Wolgograder Bezirk. "Ich habe ihr Himbeerkonfitüre aus meiner Ration gegeben, und sie hat sich darauf gestürzt, als ob sie schon mehrere Tage nichts gegessen hätte. Dann habe ich ihr auch noch den Rest hingeworfen. Sie hat dann in sicherer Entfernung noch ein Stück gegessen und den Rest mit genommen. Vielleicht brachte sie es ihrer Familie mit, wenn sie lebt, vielleicht für sich für später... Ich konnte nicht einmal fragen woher sie kam, und wieso sie zu dieser Stunde allein unterwegs war."

Die Reise hat viele darin bestätigt, dass die Hilfe fortgesetzt werden muss. Viele würden schon morgen wieder hin fahren.

www.ukraina.ru/news/20140824/1010262206.html
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